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19.08.2010, 14:35 Uhr
Ärztlicher Bereitschaftsdienst ab 2011 mit neuem Service
„Bundeseinheitliche Telefonnummer kann Leben retten“

Hannover. „Die jahrelangen Bemühungen haben jetzt zum Erfolg geführt. Ab 2011 wird der ärztliche Bereitschaftsdienst bundesweit unter der einheitlichen Telefonnummer 116117 erreichbar sein. Diese Nummer kann Leben retten“, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Heidemarie Mundlos heute in Hannover.


Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat diese Rufnummer von der Bundesnetzagentur zugewiesen bekommen. Bisher ist die Erreichbarkeit des medizinischen Bereitschaftsdienstes in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. So gibt es derzeit in Deutschland ca. 600 verschiedene Bereitschaftsnummern. Insbesondere in ländlichen Regionen müssen die Menschen jeden Tag nach einem Arzt suchen, der gerade Bereitschaft hat. „Durch die Einführung der einheitlichen Rufnummer kann ein Hilfesuchender direkt mit dem Bereitschaftsarzt verbunden werden, ohne zuvor mit einer langen Suche beschäftigt zu sein“, begrüßte auch der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinrich Langspecht diese Maßnahme. 

Der Missstand ständig wechselnder Bereitschaftsdienstnummern wird schon seit langem beklagt. Die jetzt einheitliche Telefonnummer ist prägnant und einfach zu merken. Sie ist für die Anrufer kostenlos und wird 2011 ohne vorherige Registrierung sofort nutzbar sein. Die Rufnummer erspart zukünftig zeitraubende Recherchen. „Eine einheitliche Bereitschaftsdienstnummer ist somit für die Patienten in der Ausnahmesituation einer akuten Erkrankung ein erheblicher praktischer Vorteil und eine große Erleichterung“, so Mundlos. 

Der ärztliche Bereitschaftsdienst stellt die medizinische Versorgung in Falle von nicht lebensbedrohlichen Krankheiten außerhalb der Sprechzeiten in den Arztpraxen, am Wochenende und an Feiertagen sicher. Er ist somit ein unverzichtbarer Standteil der medizinischen Versorgung, ist aber nicht zu verwechseln mit dem Notdienst, der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet. 

„Die Initiative für die jetzt in Deutschland einheitliche Telefonnummer ist vom Land Brandenburg

ausgegangen und von Niedersachsen von Anfang an intensiv unterstützt worden. Schon vor etlichen Jahren hatte der Faßberger Bürger Hans Mehles die einheitliche Rufnummer angeregt und sich für die Durchsetzung dieser Idee engagiert“, so Langspecht abschließend.


aktualisiert von Sabine Schmiedler, 19.08.2010, 14:40 Uhr